Termine

Stadt, Land, Lust – neue Perspektiven für den demografischen Wandel

Sechs Veranstaltungen in den Sprengeln der Landeskirche bieten regionalen Führungspersönlichkeiten in World Cafes und Podiumsdiskussionen Möglichkeiten zum Austausch und zum Generieren neuer Ideen.

Eine Abschlussveranstaltung mit mit Landesbischof Ralf Meister und Ministerpräsident Stephan Weil bündelt die Ergebnisse der Reihe und schafft einen Ausblick: Was braucht das Land Niedersachsen, um den demografischen Wandel zu gestalten?



1. Sprengel Osnabrück

„Wie steigern wir die Lebensqualität im ländlichen Raum?“

 

  • Wann: 23. Mai 2014, 18.00-20.30 Uhr
  • Wo: Diepholz, Michaeliskirche (Lüderstraße 54)

Teilnehmende u.a.: 

  • Dr. Burghard Krause, Landessuperintendent
  • Wolfram van Lessen, Erster Kreisrat im Landkreis Diepholz
  • Astrid Schlegel, Kreistag Diepholz, SPD-Fraktionsvorsitzende
  • Marlis Winkler, Geschäftsführerin Diakonische Werke Grafschaft Diepholz und Syke-Hoya

 

Bericht und Bildergalerie aus der Grafschaft Diepholz

2. Sprengel Göttingen-Hildesheim

„Was brauchen Familien in Südniedersachsen?“

 

  • Wann: 17. Juni 2014 - 18.00-20.30 Uhr
  • Wo: Göttingen, St. Marienkirche, Groner-Tor-Straße

Teilnehmende u.a.:

  • Eckhard Gorka, Landessuperintendent
  • Georg Folttmann, KWS Saat AG, Einbeck
  • Sigrid Jacobi, Kreistagsabgeordnete, CDU
  • Bernhard Reuter, Landrat Göttingen, SPD
  • Matthias Wunderling-Weilbier, Regionalbeauftragter Süd-Ost-Niedersachsen

 

Bericht und Bildergalerie aus Südniedersachsen

3. Sprengel Stade

 „Wie stärken wir die Arbeits- und Lebensqualität im Elbe-Weser-Dreieck?“

 

  • Wann: 10. Juli 2014 - 18.00-20.30 Uhr
  • Wo: Cuxhaven, St. Petri-Kirche, Arno-Pötzsch-Platz 2

Teilnehmende u.a.:

  • Dr. Hans Christian Brandy, Landessuperintendent
  • Maike Bielfeldt, IHK Stade, Hauptgeschäftsführerin
  • Peter Bohlmann, Landrat Verden, SPD
  • Enak Ferlemann, CDU-Bezirksvorsitzender, MdB, Parlamentarischer Staatssekretär
  • Petra Tiemann, SPD-Bezirksvorsitzende, MdL

 

Bericht und Bildergalerie aus dem Elbe-Weser-Raum

4. Sprengel Ostfriesland-Ems

  „Wie begegnen wir dem Fachkräftemangel?“

 

  • Wann: 17. Juli 2014, 18.00-20.30 Uhr
  • Wo: Emden, Martin-Luther-Kirche, Bollwerkstraße 9

Teilnehmende u.a.:

  • Dr. Detlef Klahr, Landessuperintendent
  • Gitta Connemann, MdB, CDU
  • Harm-Uwe Weber, Landrat Aurich, SPD
  • Jan Wurps, VW-Werk Emden, Leiter AutoVision

 

Bericht und Bildergalerie aus Ostfriesland

5. Sprengel Hannover

 „Wie erhalten wir die soziale Infrastruktur auf dem Land und verbessern die Integration in der Stadt?“

 

  • Wann: 11. September 2014 - 18.00-20.30 Uhr
  • Wo: Hannover, Marktkirche, Hanns-Lilje-Platz 2


Teilnehmende u.a.:

  • Dr. Ingrid Spieckermann, Landessuperintendentin
  • Werner Backeberg, Sprecher der Bürgermeister der Region Hannover und Bürgermeister von Uetze
  • Anja Piel, Fraktionsvorsitzende Bündnis 90 / Die Grünen im Niedersächsischen Landtag
  • Cornelia Rundt, Niedersächsische Sozialministerin
  • Thomas Walter, Sozialdezernent Landeshauptstadt Hannover

 

Bericht und Bildergalerie aus Hannover

6. Sprengel Lüneburg

"Ist Zuwanderung nur eine Last oder auch eine Chance für den Landkreis Harburg?"

 

  • Wann: 30.09.2014 - 18.00-20.30 Uhr
  • Wo: Winsen, St. Marien-Kirche, Kirchstraße 2

Teilnehmende u.a.:

  • Dieter Rathing, Landessuperintendent
  • Politiker aus der Region

 

Bericht und Bildergalerie aus Winsen

7. Abschlussveranstaltung

 „Stadt, Land, Lust – Zukunftsperspektiven für Niedersachsen“

 

  • Wann: 14. Oktober 2014, 18.00 Uhr
  • Wo: Hildesheim, St. Michaelis-Kirche

Schwerpunkt: Themen der regionalen Werkstattgespräche

Teilnehmende:

  • Ralf Meister, Bischof der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers
  • Stephan Weil, Ministerpräsident des Landes Niedersachsen

 

Bericht, Bildergalerie und Hörfunkbeitrag zur Abschlussveranstaltung in Hildesheim

 
Südniedersachsen

Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, den Dialog zwischen Kirche, Diakonie und Politik nachhaltig zu fördern, sagt Mitveranstalter Prof. Dr. Christoph Dahling-Sander, Sekretär der Hanns-Lilje-Stiftung:

„Das große Interesse an der Veranstaltungsreihe zeigt uns, wie wichtig es ist, sich den sozialen und kulturellen Folgen der Bevölkerungsentwicklung zu stellen und – über politische und konfessionelle Grenzen hinweg – gemeinsam neue Lösungen zu suchen.“

Ablauf der regionalen Werkstattgespräche

  • Begrüßung und Einführung
  • World-Café: In fünf bis sechs Tischrunden (bis zu acht Personen) eines World Cafés möchten wir alle Teilnehmenden ins Gespräch miteinander bringen. Zentrale Fragen dabei: Welche sind die wichtigsten Probleme in der Region? Welche Perspektiven gibt es, welche Lösungen bieten sich an? Wo könnten Politik und Kirche gemeinsame Wege gehen?
  • Talkrunde und offene Diskussion: In einer abschließenden Talkrunde werden die Ergebnisse des World Cafés gebündelt und im Plenum besprochen.

Veranstalter: Hanns-Lilje-Stiftung und Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers

World Cafe Emden

Gesellschaftliche Akteure

Fachkräftemangel, günstiger Wohnraum, Kita-Ausbau - konkrete Fragen des demografischen Wandels kommen bei den Werkstattgesprächen auf den Tisch.

In Kirchenräumen zwischen Elbe und Ems, Harz und Nordsee sind die Sprengel der Landeskirche Gastgeber für regionale Führungspersönlichkeiten. Die Hanns-Lilije-Stiftung hat den Dialog im Themenjahr "Religion und Politik" initiiert.

Landesbischof Ralf Meister zum Thema Demografischer Wandel

„Wir nehmen die Herausforderungen des demografischen Wandels in Niedersachsen auf vielen verschiedenen Ebenen wahr. In den regionalen Debatten der Werkstattgespräche wollen wir insbesondere unsere Kompetenzen aus der Gemeindearbeit vor Ort einbringen. Berufliche und ehrenamtliche Mitarbeitende in den Gemeinden wissen um die persönliche Situation von Menschen in jedem Dorf, manchmal in jeder Straße oder sogar in jedem Haus – sie kennen deren Nöte und Sorgen. Dies wird ergänzt durch gut etablierte Fachkompetenz im Bereich von Diakonie, Seelsorge und Bildung. Diese alltagsnahen Netzwerke bieten wichtige Ressourcen, die wir in die Gestaltung des demografischen Wandels eintragen wollen.“